Cliquen-Weekend

Zermatt

2002


Ski-Weekend vom 13. – 15. Dezember 2002 in Zermatt 

Kurz vor Weihnachten war es wieder einmal Zeit, die Welt mit unserer Anwesenheit zu beehren. Am Freitag morgen fuhren die ersten 4 Lufthüler (Zimmi, Sury, Alain und Denis) in Richtung Zermatt, um den Einzug der restlichen Cliquen-Mitglieder zu sichern. In Zermatt angekommen, wurde sogleich das Gepäck deponiert und es ging ab ins Dorf um etwas zu essen. Wir starteten ganz harmlos mit einem Bierchen. Wie gewohnt blieb es nicht dabei und es wurden, um die Verdauung anzuregen, 2 Flaschen Wein hinterher gekippt. Zu diesem Zeitpunkt stiess auch unser Exil-Zermatter, Bieli, zu uns. So gesättigt, liessen wir den Nachmittag ausklingen, indem wir noch die eine oder andere Beiz abklapperten. Als die Zeit gekommen war, die Zimmer zu beziehen, pilgerten wir zu unserer Unterkunft, wo wir kurz duschten um bereit zu sein, dort weiter zu fahren wo wir aufgehört hatten. Wir landeten also im Papperla-Pub! Während so langsam auch die nächsten Lufthüler (Seppi, Spahrli und Kunz) eintrudelten, steigerte sich dieses fröhliche Beisammensein langsam aber sicher in ein Trinkgelage. Für die versoffene Kohle hätten wir wohl auch einen cliquen-eigenen Kleinwagen kaufen können. Na ja, wenigstens hat der Wirt nach dem Geschäft seines Lebens noch eine Runde ausgegeben. Nur Kunz hat mal wieder nicht gemerkt, dass sein Getränk eigentlich nur aus „Abfällen“ bestand, die wir aus allen anderen Gläsern zusammengemixt hatten.

Nach diesem Exzess trieb uns ein kleiner Hunger ins Pöstli. Dort gab es Pizza in den Magen und Wein auf Kunz’s Hemd, der nach erhaltenen Streicheleinheiten mit einem zufriedenen Lächeln auf seinem Stuhl sass (hier übrigens viele Grüsse an Juan-Carlos). Soweit ich mich erinnern kann, flog noch einiges mehr durch die Gegend, trotzdem schafften wir es, nicht aus dem Lokal geschmissen zu werden. Da wir am anderen morgen Skifahren wollten, war es dann bald einmal Zeit aufzubrechen um schlafen zu gehen.


Verhältnismässig früh, waren wir am Samstag bereits unterwegs in Richtung kleines Matterhorn. Sury hat uns alle quasi aus dem Bett geprügelt, sonst wäre es wohl Mittag geworden, bis wir nur aufgestanden wären. Teilweise windete es in Sturmstärke, trotzdem fuhren wir recht lange. Selbstverständlich war aber auch eine Essenspause eingeplant. Gegen den späteren Nachmittag gings dann wieder hinunter Richtung Dorf. Après-Ski war angesagt. Die Skier wurden im Vorbeigehen deponiert und einmal mehr landeten wir im Pub. So richtig trinken mochte aber noch keiner, der Vorabend hatte wohl doch seine Spuren hinterlassen. So gingen wir also nach einer Weile in Richtung Dorf, wo wir schliesslich in einem anderen Pub versuchten, unsere Müdigkeit mit Weisswein auszutreiben. Man glaubt es kaum, aber es gelang. (Bei ca. 11 Flaschen Weisswein muss sich ja eigentlich auch irgendwann eine Reaktion zeigen). Der kleine Hunger führte uns danach in den McDonalds. Was dort alles geschah, will ich hier der Oeffentlichkeit lieber verschweigen. Nach diesem kulinarischen Erlebnis, spielte Bieli den Tour-Guide und führte uns in Bars die sonst wahrscheinlich nur von Insidern besucht werden (böse Zungen allerdings behaupten, er hat uns überall dorthin geschleppt, wo man ihn auch kaum kennt und er sich nicht ganz so schämen muss oder im Notfall sogar darauf verzichten kann, diese Bar je wieder zu betreten). Seppi war zu diesem Zeitpunkt allerdings längst schon stehend k.o. und hatte bereits mehrere male versucht, sich den Abend noch mal durch den Kopf gehen zu lassen. Was alles dabei „heraus“ kam, sei an dieser Stelle nicht näher erörtert. So zog sich der Abend noch in die Nacht hinein, bis wir alle ziemlich erschöpft ins Bett fielen.


Am Sonntag passierte dann erwartungsgemäss nicht mehr sehr viel. Wir packten, spazierten noch einmal durch Zermatt und genossen ein ausgiebiges Morgenessen. Danach gings los in Richtung Heimat.

Einmal mehr, war es ein tolles Wochenende und es wird bestimmt auch nicht das letzte gewesen sein. Je nach Standpunkt wird dies wohl entweder als Versprechen oder aber als Drohung aufgefasst. Wie auch immer, eine unserer Aufgaben ist es schliesslich, die Welt mit unserer Anwesenheit zu beglücken. Also, bis zum nächsten mal, wo auch immer.

Denis

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