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Die Mitglieder
v.l.n.r:
Louis,
Büggi, Markus, Simpsi,
Alain, Zimmi, Sozi, Seili
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Die Fasnacht 1997 war für
uns eine ganz spezielle Fasnacht, denn dies war für uns die erste Fasnacht,
bei welcher wir als Lufhüler-Clique auftraten.
Mit dem Sujet „Rinderwahnsinn“ galt es, einen kreativen Wagen zu kreiren,
was für uns auch Neuland war. Jedoch hatten wir damals schon unseren berühmten
Bauchef Zimmi der zu jener Zeit schon professionelle Baupläne schmiedete
und wir quasi seine Handlanger waren. Aus dem Wagen haben wir eine
Alpenlandschaft gemacht. Darauf befanden sich ein Stall, ein Berg
(Matterhorn) und sechs Kühe, welche sich, je länger die Fasnacht dauerte,
immer komischer bewegten, sodass sie dem Sujet „Rinderwahnsinn“ von Zeit
zu Zeit gerechter wurden.
Damals konnte man in unserer Clique noch nicht so viele Aktiv-Mitglieder zählen
wie heute. Wir waren zu dieser Fasnacht genau sieben (Zimmi, Büggi, Henzi,
Bieli, Alain, Louis und unser Sozi).
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Larvenbauen:
Unsere erste Larve bauten wir im
Elternhaus von Zimmi in Bärschwil. Da entstanden schon die ersten Probleme.
Die Larve sollte am Ende einen Kuh-Kopf darstellen, jedoch glich sie, beim
Formen des Lättens, je länger je mehr einem Krokodil. Dieses Problem
konnten wir aber dank eines geschulten Metzger-Auges, doch noch lösen,
sodass der Kopf am Schluss doch einer Kuh glich.
An einem Samstag, als wir wieder in den Wiler nach Bärschwil fuhren, präsentierte
uns Zimmi die Euter und Ohren, welche er ohne ein Wort darüber zu
verlieren, in seiner Freizeit an der Nähmaschine genäht hat. Sie sahen
super aus. Die Euter aus leucht-Orangem Stoff, welche wir mit
Klettverschluss am Kostüm anmachten. Die Ohren mit dem Kuh-gefleckten Stoff
auf der Aussenseite und auch mit dem Orangen Stoff auf der Innenseite. Alain
brachte noch echte Kuh-Hörner mit, und schon wurde aus unserer ersten Larve
ein echtes Prachtwerk.
Wagenbauen:
Dank unserem Bieli haben wir überhaupt
einen Anhänger für den Umzug. Er organisierte einen alten Militär-Anhänger,
welchen wir heute noch benützen.
Zimmi teilte die Arbeiten auf. So bekamen Alain und Markus den Auftrag ein
Matterhorn zu bauen und wie es für einen Metzger und einen Kodukteur üblich
ist, bemeisterten sie diesen Auftrag „problemlos“...!
Büggi und Bieli bauten aus Schwarten einen Stall. Am Schluss wurde unser
Wagen mit Bildern von wahnsinnigen Kühen bemahlt und verschönert.
Die Fasnacht:
Für die meisten begann die
Fasnacht schon am Schmutzigen Donschtig, wo die einten nach Dornach und die
anderen nach Gringel gingen. Am Freitag giengen wir zusammen an den
Klicken-Abend der im Zentral in Laufen statt fand. Unser Sozi hat seine fähigkeit
im Trinken ein bisschen überschätzt, und so musste er bereits um 23.00 Uhr
nach Hause, da er kaum mer laufen konnte. Für die anderen fing der Abend
erst richtig an, denn nun ging es weiter nach Dittingen an den Maskenball.
Dort oben fanden wir bald einmal einen Platz an der Bar, welchen wir dann
auch bis in die Morgenstunden behielten. Am Samstag wurden die letzten
Finessen am Wagen gemacht. Am Abend ging es dann nach Büsserach an den
Maskenball von dort aus direkt an den Morgenstreich, welcher um Fünf Uhr in
Laufen anfieng. Nach dem Morgenstreich gingen ein paar nach Hause, die härteren
gingen noch ins Pub ein „go e Schlummi näh“.
Am Sonntag war es dann so weit. Um 11.30 Uhr trafen wir uns in der Festhalle
um den Wagen für den Umzug vorzubereiten. Als wir den Wagen an unseren
Platz eingestellt haben, hatten wir noch Zeit um im Bahnhofbuffet mit dem
anzufangen wo wir am frühen Morgen aufhörten, man sagt es gehe einem dann
besser. Und tatsächlich war es so, denn als der Umzug begann waren alle top
motiviert und wider fit für den Umzug. Die Konfettis und Täffelis flogen
nur so Kilo-Weise in die Menschen-Menge. Nach dem Umzug grillierte unser
Grillmeister sozi die Würste für unsere Passivmitglieder, ein paar waren
paniert mit Konfetti, doch das störte an diesem Tag keinen.
Wir pendelten von Beiz zu beiz und früh Morgens bevor der harte Kern nach
hause ging, gab es immer das obligatorisch z’Morge Ässe in der Bäckerei
Kern oder im Ausnahmefall in der Bäckerei Niderberger, aber dort bekommt
man kein Bier, gäll Büggi !!
Am Dienstag Nachmittag fand der Zweite Umzug statt. Und er lief praktisch
wie am Sonntag ab, nur waren nicht mehr alle so fit und frisch wie vor zwei
Tagen. Man hatte ja auch schon 5-6 Tage Fasnacht in den Knochen und auf der
Leber.
Auf jedenfall bedauerten diejenigen, welche am Ascher-Mittwoch noch übrig
waren, dass es noch ein ganzes Jahr geht, bis die nächste Fasnacht wieder
statt findet.
Aber es isch für
alli e schöni Fasnacht gsi !!!!
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