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Fasnacht 2001 |
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Cliquenausflug auf den Weissenstein Am 2. Dezember 2000, machten wir uns nachmittags auf den Weg Richtung Solothurn, wo wir uns dann am Bahnhof alle trafen. Das Ziel war die Uebernachtung auf dem Weissenstein. Die erste Hürde die wir zu überstehen hatten, war die Fahrt mit der Sesselbahn auf den Berg hinauf. Es war so bitter kalt, dass selbst die Decken, die wir zum Schutz erhielten, schlotterten. Oben angekommen machten wir erst mal einen Zwischenhalt und wärmten uns mit ein paar Kaffi Schnaps wieder auf, bevor wir dann unser eigentliches Ziel anvisierten. Nach nicht all zu langer Wanderung, hatten wir es dann auch geschafft. Nun hiess es, Rucksack verstauen und schnellst möglich zu essen, um den nötigen Boden zu schaffen, den es braucht, eine solche Nacht relativ unbeschadet zu überstehen. Es war wie immer eine fröhliche Runde und nach einer gewissen Zeit, liessen wir sogar alle anderen Gäste unsere gesangstechnischen Fähigkeiten geniessen. So gegen Mitternacht wurde uns unmissverständlich signalisiert, dass es nun Zeit wäre, die Gaststube zu verlassen und unser Schlafquartier aufzusuchen. Wer uns kennt, der weiss aber mindestens 2 Dinge: Erstens, dass wir an einem solchen Tag ganz sicher nicht bereits schon um Mitternacht zu Bett gehen; und zweitens, dass wir bestimmt einen gewissen Vorrat an Getränken noch irgendwo versteckt halten. Wie wir auch feststellen durften, waren wir mit unseren Frauen nicht die einzigen, die noch keineswegs müde waren. Nebst einer ganzen Damen-Fussball-Mannschaft, gab es auch noch ein paar Einzelmasken die nicht im Traum daran dachten, bereits schon an der Matratze zu horchen. So wurde es im oberen Stock noch eine ziemlich gesellige Angelegenheit. Alle zusammen hatten wir ein richtig schönes Fest. Nicht ganz alle hatten aber wirklich Verständnis für unseren Freudentempel, so dass es doch einige unschöne Worte gab. Im Morgengrauen waren dann aber auch die letzten in den Schlafsack gekrochen um noch ein wenig zu schlafen. Ok, zugegeben, die Nacht hatte Spuren hinterlassen und das obere Stockwerk glich einem Schlachtfeld, an dem Napoleon seine helle Freude gehabt hätte. Auf ziemlich unhöfliche Weise wurden wir aber darauf aufmerksam gemacht, dass wir wohl noch etwas aufräumen sollten. Natürlich taten wir dies auch, obwohl man uns mit Unfreundlichkeiten überschüttete. Päti Kunz stand (wie so oft) leider dann zur falschen Zeit am falschen Ort und wurde, kollektiv für alle beteiligten Gruppen und Ausflügler, ja ich glaube man kann es so nennen, regelrecht beschimpft. Als wir also den Ort mit all unseren Habseligkeiten verliessen, wussten wir mit absoluter Sicherheit, dass es wieder einen Fleck mehr auf der Landkarte gab, an dem wir uns nicht mehr blicken lassen können, es sei denn, unter falschem Namen und falscher Identität. Der Abstieg ins Tal verlief dann ohne Zwischenfälle und unten angekommen, machten wir uns wieder auf den Heimweg. Doch allen sei gesagt: Welt sei wachsam, der nächste Lufthüler-Ausflug kommt bestimmt.
Wagenbauen Dieses Jahr war es ja höchste Zeit, unseren alten Inf.-Anhänger (Jahrgang 52) so richtig auf Vordermann zu bringen. Nachdem wir letztes Jahr eine erste Verstärkung mit Tannenbalken noch verantworten konnten, sahen wir dieses Jahr keine Chance mehr, unser jährlich steigendes Körpergewicht mit der Tragfähigkeit unseres Wagens zu vereinbaren. So wurde der ganze Wagen neu gemacht und damit gleichzeitig auch noch etwas verlängert. Vor allem Sury, Andy, Zimmi und Büggi waren hier am Werk und schafften es, den Wagen so zu renovieren, als sei er neu. Wir waren also bereit, unser neues Sujet in Angriff zu nehmen. Daher wir ja Jubiläum feierten, wollten wir ganz einfach einen Teil des Städchens von Laufen auf den Wagen zimmern; natürlich inklusive Bar. Nebst dem Aufbau (Markus mit den obenerwähnten Herren), gab es dieses Jahr vor allem auch viel zu malen, so dass wirklich alle gefordert waren und es für jeden etwas zu tun gab. Selbstverständlich war auch unsere Riesen- Mega- Cosmo- Vierrohrkonfettikanone (Sury’s und Andi’s ganzer Stolz) wieder mit von der Partie. Es ist immer noch die grösste Konfettikanone an der Laufner Fasnacht mit 4 Konfetti- und 2 Druckrohren und einem Fassungsvermögen von 12 Kg Konfetti pro Schuss.
Larvenbau
Dieses
Jahr versuchten wir erstmals einen etwas einfacheren Weg zu gehen, indem
wir die Larven nicht wie in den vorherigen Jahren komplett selber machten,
sondern die Kopfform, also die Schale, fertig kauften. Trotzdem gab es
noch viel zu tun. Denis, Büggi und Alain nahmen sich der Sache an. Die
Nase musste erstmal bei allen verlängert werden. Dann wurde die
Grundierung aufgezogen. Es benötigte einige Fehlversuche, bis die Larve
endlich so gemalt war, wie wir uns das vorstellten. Nachdem auch noch der
Lack aufgetragen war (bei Leuten wie z.B. Andi hält die Larve nach 2
Tagen eigentlich nur noch mit Hilfe dieses Lackes überhaupt zusammen),
musste nur noch Helm und Haare angebracht werden und fertig war sie.
Samstig.
Am Nachmittag erhielt unser Wagen den letzten Schliff und wir füllten Ihn
mit allerlei Leckereien. Abends gings dann ab nach Büsserach an den
Maskenball. Die einen gingen den Abend etwas langsamer an (zuviel Milch
und Mineralwasser am Vorabend) andere lagen gleich in die Vollen. Irgend
jemand hat sich unserem Seppi (eigentlich ja unser Fahrer am Umzug)
angenommen (ich nenne keine Namen) und ihn innert ca 15 Minuten in die
grosse, berauschende Welt des Alkohols entführt. Unbestätigten Aussagen
zu folge, wurde Seppi nach einer weiteren Viertelstunde als vermisst
gemeldet. Unbeteiligte Passanten wollen in schlafend gesehen haben. Auch
die Herren Kunz und Zimmi halfen kräftig mit, den Alkohol aus der
Gefahrenzone (nämlich auf dem Tisch stehend) weg zu schütten. So lief
die Zeit in der komplett überfüllten Bar in Büsserach nur so dahin und
bald war es für all jene Zeit, die in Laufen den Morgenstreich nicht
verpassen wollten. Es war bitter kalt und so suchten wir so schnell wie möglich
nach der ersten Beiz, die die Tore schon geöffnet hatte. Aufwärmen,
etwas essen und trinken und dann, wenn der Tag bereits hellt, so langsam
nach Hause gehen. Schliesslich steht der Sonntag an, der grosse Tag des
Umzugs.
Natürlich
war danach noch nicht Schluss, denn schliesslich dauerte die Nacht noch
lange. An verschiedenen Orten griffen wir der „Wirtschaft“ kräftig
unter die Arme. Auch vor hartem, körperlichem Arbeitseinsatz schreckten
wir nicht zurück und nahmen sogar Verletzungen in Kauf. So hat sich doch
Andi beim Veruch eines publikumsbegeisternden Rückwärts-Saltos die Nase
gebrochen (passierte am Sonntag), so dass er nach einem kurzen
Spitalaufenthalt, den Rest der Fasnacht mit einer riesigen Gurke im
Gesicht verbringen musste. Böse Zungen behaupten, dass Päti K. aus R.
negativen Einfluss auf den Verlauf des Saltos ausgeübt , ja sogar noch
schlimmer, den Salto als solches verursacht haben soll. Vielleicht war
dann auch dieses unförmige Ding im Gesicht von Andi Schuld daran, dass er
hin und wieder in einen Pfosten oder
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