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Auf der Wies'n da gibts koa Sünd ! |
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Donnerstag: Schon beim Einladen des Gepäcks war allen klar, was von der Fahrt zu erwarten war. Der Spahrli hat Bier und Wein in rohen Mengen mitgenommen. Diese Tatsache verleitete uns dann tätsächlich auch zum Trinken. Während unser Chauffeur James bestrebt war das Ziel München in kürzester Zeit (ohne Alk) zu erreichen wurde er durch die trinkenden Passagiere durch eine zunehmende Anzahl von Pinkelpausen daran gehindert. Praktisch jede halbe Stunde war Pinkeltime. Trotzdem erreichten wir noch München, bezogen das Hotel’Daniel‘ und schon gings wieder ‚ab of d’Gass‘. In Einerkollone schauten wir uns die Münchner Attraktionen an und landeten schliesslich in einem Bierkeller, wo unser erstes Mass auf uns wartete. Nach diesem Laden war dann aber Schluss und wir gingen uns aufs Ohr hauen, denn es hies vorschlafen für den nächsten Tag. Wies’ntag: Nach dem Zmorge machten wir uns auf die Socken in Richtung Wies’n. Die Besucher-Menge war um 11.00 Uhr noch auszuhalten und so suchten wir uns im Paulaner-Bierzelt ein gemütliches Plätzchen zum Verweilen, was wir auch bald fanden. Es war also 11 Uhr morgens. Mussten wir nun tatsächlich schon unser 1. Moas bestellen? Es schien so. Alle Versuche sich zu drücken nützten nichts, das Moas musste runter. Und so ging das halt immer weiter. Ein Mass folgte dem anderen. Unterdessen wurde das Zelt um uns herum immer völler, und wir standen ihm kein bisschen nach. Schon hatten wir uns die ersten Souvenirs von wandelnden Verkäuferinnen gesichert waren sie auch schon wieder von unserem Judas Bucher an die Bevölkerung verteilt. Also mussten neue her. Das Zelt war langsam zum Bersten voll und auch Büggi hatte seine Probleme. Die Stimmung wurde immer lauter und der Gang zum Pisstrog immer öfter. Einem Wies’n-Greenhorn sei dabei noch gesagt: verlass Dein Zelt nach 20.00 Uhr nicht mehr, denn Du kommst nicht mehr rein! Die Musikkapelle machte kräftig Stimmung. Es wurde kräftig angestossen und geschunkelt mit unseren Tischnachbarn und Nachbarinnen und der Abend neigte sich bald dem Ende zu. Wir verliessen das Zelt und hatten es auf der Wies’n noch weiter lustig, denn kaum draussen haben wir den Kunz verloren. Alles Suchen half nichts, Kunz war unauffindbar. Wir machten uns auf den Heimweg und klapperten noch dieses und jenes restaurant ab. Vor dem Hotel angekommen torkelte dann auch der Kunz an. Mit ziemlicher Schlagseite und wortlos wohlgemerkt! Spahrli und Judas Bucher blieben noch ein bisschen auf der Wies’n. Weil Bucher in Angetrunkenem Zustand nicht in ein Tram sitzen kann (Erbrechungsgefahr) charteterten die beiden eine Rikscha und liessen sich mit viel Tumult durch München ins Hotel pedalen. Samstag: Kaum aufgestanden, machten wir den TV an und was sahen wir: Ein Bericht aus dem Paulanerzelt von gestern. Genauer gesagt: Ein in sich zusammengesackter Lufthüler mit einer Stoffsau auf dem Kopf und einem Super-Gluggsi inmitten von 1000-en johlenden Fans. Es war Büggi, der sich eine Kunstpause gönnte und dabei gefilmt wurde. Der Gröhler des Tages! Beim Zmorge wurden dann die Geschichten des vergangenen Abends hochgelebt. Wir machten uns wieder auf die Socken. Heute hies es Stadtbesichtigung. Im Hofbräuhaus machten wir dann Halt und soffen schon wieder zwoa Moass. Gut angeheitert gings dann mit dem Taxi Richtung Olympiastadion, wo wir uns den Match 1860 München- VFB Stuttgart anschauten. Die Nieten von 1860 verloren 0:3 und Zimmi verlor zwischendurch das Bewusstsein und schlief eine Runde aus Langeweile und Desinteresse. Nach dem Match gings dann wieder zurück in .... die Stadt, wo wir einen Biergarten aufsuchten und es unter den vielen Bäumen sauglatt hatten. Es wurde gesungen, gelacht und getrunken und schliesslich nahmen wir noch Unterricht in Ungarisch, was uns sehr gut gelang. Der Biergarten wurde geschlossen, wir blieben aber noch. So machten wir uns spät in der Nacht auf den Rückweg und assen in einem Pizza-Hut noch warmen Abfall. Unserer Geschmacksnerven beraubt stürtzten wir uns dann auch noch in einen Mac. Danach gings zu Bette. Sonntag: Ausschlafen,
Morgenessen,Zusammenpacken. Es ging wieder heimwärts. Mit etwas komischen
Köpfen und Mägen machten wir uns auf den Rückweg. Nach einem kurzen
Zwischenhalt auf einer deutschen Raststätte mit Mittagessen, wo uns fast
allen nachher schlecht war rauschten wir gen Bodensee. In Laufen
angekommen gabs noch ein kurzes Bierchen im Pub und dann hiess es Abschied
nehmen und zurück in die Leere des Alltags............ |
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